Die beiden wichtigsten, traditionellen Kleidungsstücke sind der Bergkittel und der Biberstollen.

Der Bergkittel ist aus schwarzem Stoff gefertigt und hat 29 vergoldete Knöpfe, die die 29 Lebensjahre der heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Bergleute, symbolisieren. Die goldenen Knöpfe sollen die Sonne darstellen, das schwarze Tuch die Finsternis im Schacht untertage. An den Oberarmen ist je nach Stand das Symbol des Bergbaus (=Schlägel & Eisen), des Hüttenwesens (=Schlägel, Eisen, Tiegelzange) oder das Wappen der Universität aufgenäht. Der Bergkittel wird zusammen mit weißem Hemd, schwarzer Fliege, schwarzer Anzugshose und schwarzen Schuhen getragen.

Der Biberstollen, ursprünglich der Galarock des Bergbeamten, ist ebenfalls aus schwarzem Stoff. Er ist eng anliegend geschneidert, besitzt einen Stehkragen und wird mit neun Knöpfen bis oben geschlossen. Diese sind etwas größer als beim Bergkittel und ebenfalls vergoldet.

Das Bergmannsleder, auch Arschleder genannt, ist ein Bestandteil der Bergmannstracht. Früher diente es zum Schutz vor Feuchtigkeit und Kälte, da die Bergleute die Arbeiten untertage oft sitzend ausüben mussten.

Zum Bergkittel kann noch eine Kopfbedeckung getragen werden: Entweder die Schachtmütze (ähnelt einem Uniformschiffchen) oder der Kalpak.